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Inhalt
  1. Die Biene Maja und ihre Abenteuer
  2. Waldemar Bonsels
  3. Die Biene Maja
  4. und ihre Abenteuer
  5. 121. bis 130. Auflage
  6. 1919
  7. Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig
  8. Copyright 1912 by Schuster & Loeffler, Berlin Spamersche Buchdruckerei in Leipzig
  9. Kapitelfolge
  10. Erstes Kapitel
  11. Majas Flucht aus der Heimatstadt
  12. Zweites Kapitel
  13. Peppis Rosenhaus
  14. Drittes Kapitel
  15. Der Waldsee und seine Leute
  16. Viertes Kapitel
  17. Iffi und Kurt
  18. Fünftes Kapitel
  19. Der Grashüpfer
  20. Sechstes Kapitel
  21. Puck
  22. Siebentes Kapitel
  23. Majas Gefangenschaft bei der Spinne
  24. Achtes Kapitel
  25. Die Wanze und der Schmetterling
  26. Neuntes Kapitel
  27. Hannibals Kampf mit dem Menschen
  28. Zehntes Kapitel
  29. Die Wunder der Nacht
  30. Elftes Kapitel
  31. Die Elfenfahrt
  32. Zwölftes Kapitel
  33. Der Dichter Alois Siebenpunkt
  34. Dreizehntes Kapitel
  35. Die Räuberburg
  36. Vierzehntes Kapitel
  37. Die Flucht
  38. Fünfzehntes Kapitel
  39. Die Heimkehr
  40. Sechzehntes Kapitel
  41. Die Schlacht der Bienen und Hornissen
  42. Siebzehntes Kapitel
  43. Die Freundin der Königin
  44. Ende
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Die Biene Maja und ihre Abenteuer

Waldemar Bonsels

kostenlos · 36.786 Wörter · Hörbuch (4 Std. 52 Min.), gelesen von Freiwilligen für LibriVox

Text von Project Gutenberg

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Einige Druckfehler sind korrigiert und mit popups notiert. Rechtschreibungsformen wie »stehen« : »stehn« sind ungeändert.

 
 

Die Biene Maja und ihre Abenteuer

 
 

Von diesem Buch ist eine Sonderausgabe erschienen, die auf bestem, holzfreien Hadernpapier gedruckt, in Halbleder gebunden und mit einem Bild des Verfassers nach einer Radierung von K. Wilczynski versehen ist. Sie ist einmalig, in der Anzahl beschränkt und durch alle Buchhandlungen sowohl wie durch den Verlag direkt zu beziehen. Druck der Spamerschen Buchdruckerei in Leipzig.

 
 

Waldemar Bonsels

Die Biene Maja

und ihre Abenteuer

 
 

121. bis 130. Auflage

 
 

1919

Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig
Die russische Ausgabe
bei G. Sabsowitsch, Verlag, Moskau
Die englische Ausgabe
bei Ch. E. J. Kidd, Lenares
Die dänische Ausgabe
bei E. Jespersen, Verlag, Kopenhagen
Die schwedische Ausgabe
bei C. W. K. Gleerup, Verlag, Lund
Die finnische Ausgabe
bei Werner Söderström Osakeyhtiö Porvoo, Suomi
Die holländische Ausgabe
im Verlag „Patria“, Amersfort
Copyright 1912 by Schuster & Loeffler, Berlin
Spamersche Buchdruckerei in Leipzig

 
 

Kapitelfolge

Seite
I. Kapitel:

Majas Flucht aus der Heimatstadt

9
II. Kapitel:

Peppis Rosenhaus

18
III. Kapitel:

Der Waldsee und seine Leute

27
IV. Kapitel:

Iffi und Kurt

41
V. Kapitel:

Der Grashüpfer

54
VI. Kapitel:

Puck

63
VII. Kapitel:

Majas Gefangenschaft bei der Spinne

74
VIII. Kapitel:

Die Wanze und der Schmetterling

88
IX. Kapitel:

Hannibals Kampf mit dem Menschen

94
X. Kapitel:

Die Wunder der Nacht

110
XI. Kapitel:

Die Elfenfahrt

125
XII. Kapitel:

Der Dichter Alois Siebenpunkt

132
XIII. Kapitel:

Die Räuberburg

139
XIV. Kapitel:

Die Flucht

146
XV. Kapitel:

Die Heimkehr

154
XVI. Kapitel:

Die Schlacht der Bienen und Hornissen

162
XVII. Kapitel:

Die Freundin der Königin

173

Erstes Kapitel

Majas Flucht aus der Heimatstadt

Die ältere Bienendame, die der kleinen Biene Maja behilflich war, als sie zum Leben erwachte und aus ihrer Zelle schlüpfte, hieß Kassandra und hatte großes Ansehen im Stock. Es waren damals sehr aufgeregte Tage, weil im Volk der Bienen eine Empörung ausgebrochen war, die die Königin nicht unterdrücken konnte.

Während die erfahrene Kassandra der kleinen Maja, deren Erlebnisse ich erzählen werde, die großen blanken Augen trocknete und ihr die zarten Flügel etwas in Ordnung zu bringen suchte, brummte der große Bienenstock bedrohlich, und die kleine Maja fand es sehr warm und sagte es ihrer Begleiterin.

Kassandra sah sich besorgt um, aber sie antwortete der Kleinen nicht gleich. Sie wunderte sich darüber, daß das Kind schon so früh etwas auszusetzen fand, aber im Grunde war es richtig, die Wärme und das Gedränge waren beinahe unerträglich. Maja sah ununterbrochen Biene auf Biene an sich vorübereilen, das Geschiebe und die Eile waren so groß, daß zuweilen die eine über die andere fortkletterte und wieder andere sich wie zu Klumpen geballt vorüberwälzten.

Einmal war die Königin in ihrer Nähe gewesen. Kassandra und Maja wurden etwas beiseitegedrängt, aber eine Drohne, ein freundlicher junger Bienenherr von gepflegtem Aussehen, war ihnen behilflich. Er nickte Maja zu und strich sich etwas erregt mit dem Vorderbein, das bei den Bienen als Arm und Hand gebraucht wird, über seine glänzenden Brusthaare.

„Das Unheil wird hereinbrechen“, sagte er zu Kassandra. „Der Schwarm der Revolutionäre wird die Stadt verlassen. Sie haben schon eine neue Königin ausgerufen.“

Kassandra beachtete ihn fast gar nicht. Sie hatte sich nicht einmal für die Hilfe bedankt, und Maja empfand deutlich, daß die alte Dame recht unfreundlich gegen den jungen Herrn war. Sie wagte nicht recht zu fragen, die Eindrücke kamen alle so rasch hintereinander und drohten sie zu überwältigen. Die Erregung teilte sich ihr mit, und sie begann ein feines helles Summen.

„Was fällt dir ein“, sagte Kassandra. „Ist nicht schon Lärm genug?“

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danke fürs Lesen

Die Biene Maja und ihre Abenteuer von Waldemar Bonsels. Der Text ist in den USA gemeinfrei, digitalisiert von den Freiwilligen von Project Gutenberg. Wir liefern ihn aus unserer eigenen Kopie aus.

Gesprochen von Jessika-Katharina Möller-Langmaack, Katharina Glowalla, Ariphron, Marie-Anne Vidal, Friedrich, Sonia, seito, lorda und czandra für LibriVox, ebenfalls gemeinfrei.

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