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Inhalt
  1. Inhaltsverzeichnis.
  2. Personenverzeichnis.
  3. Vorwort.
  4. 1. Ein kühnes Unternehmen.
  5. 2. Sannah, das Weltschiff.
  6. 3. Eine wunderbare Entdeckung.
  7. 4. Die Fahrt ins Leere.
  8. 5. Im Weltenraum.
  9. 6. Am Mond vorbei.
  10. 7. Eine ernste Gefahr.
  11. 8. Die großen Astronomen.
  12. 9. Der Mars.
  13. 10. Eine Landung auf dem Mars.
  14. 11. Die Schrecken des Mars.
  15. 12. Eine Entdeckungsreise auf dem Mars.
  16. 13. Die Marsbewohner.
  17. 14. Eine Marskatastrophe.
  18. 15. Im Meteorschwarm.
  19. 16. Ein Konzert in der Sannah.
  20. 17. Die Asteroiden.
  21. 18. Die Planetoideninsel.
  22. 19. Der Komet.
  23. 20. Die Seeschlange.
  24. 21. Jupiter.
  25. 22. Ein Besuch auf dem Saturn.
  26. 23. Eine unfreiwillige Polarreise.
  27. 24. Eine Nacht auf dem Ringplaneten.
  28. 25. Eine seltsame Welt.
  29. 26. Ein Kampf um die Sannah.
  30. 27. Vom Kometen entführt.
  31. 28. Die Geheimnisse der äußersten Planeten.
  32. 29. Eine Reise ins Unendliche.
  33. 30. Schimpansenstreiche.
  34. 31. Verloren im Weltraum.
  35. 32. Der Riesenkraken.
  36. 33. Ohne Luft!
  37. 34. Ein verhängnisvoller Zusammenstoß.
  38. 35. Ein Wunder.
  39. 36. In der Fixsternwelt.
  40. 37. Eine neue Erde.
  41. 38. Die Wunder Edens.
  42. 39. Sonderbare Naturgesetze.
  43. 40. Eine neue Tierwelt.
  44. 41. Eine paradiesische Nacht.
  45. 42. Höhere Wesen.
  46. 43. Im Hause des Gastfreunds.
  47. 44. Neue Erkenntnisse.
  48. 45. Heliastra.
  49. 46. Überirdische Klänge.
  50. 47. Im Reiche des Friedens.
  51. 48. Eine Reise auf dem Planeten.
  52. 49. Münchhausens Fabeln.
  53. 50. Abschied.
  54. 51. Der Planet des Fremdartigen.
  55. 52. Eine Weltkatastrophe.
  56. 53. Durch die Sonne.
  57. 54. Der Planet Merkur.
  58. 55. Zurück zur Erde!
  59. 56. Sannah.
  60. Nachweise.
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Wunderwelten / Wie Lord Flitmore eine seltsame Reise zu den Planeten unternimmt und durch einen Kometen in die Fixsternwelt entführt wird

Friedrich Wilhelm Mader

kostenlos · 99.964 Wörter · Hörbuch (13 Std. 30 Min.), gelesen von Freiwilligen für LibriVox

Text von Project Gutenberg

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(von vorn beginnen)

Wunderwelten

Wie Lord Flitmore eine seltsame Reise zu den Planeten unternimmt und durch einen Kometen in die Fixsternwelt entführt wird.

Erzählung
für Deutschlands Söhne und Töchter
von W. Mader
Illustriert von W. Egler

Verlag für Volkskunst / Rich. Keutel / Stuttgart

Alle Rechte vorbehalten.

Kunstdruckerei des Verlags für Volkskunst, Rich. Keutel, Stuttgart.


Inhaltsverzeichnis.

    Seite
  Personenverzeichnis VI
  Vorwort VII
1. Ein kühnes Unternehmen 1
2. Sannah, das Weltschiff 5
3. Eine wunderbare Entdeckung 10
4. Die Fahrt ins Leere 13
5. Im Weltenraum 20
6. Am Mond vorbei 27
7. Eine ernste Gefahr 34
8. Die großen Astronomen 38
9. Der Mars 43
10. Eine Landung auf dem Mars 46
11. Die Schrecken des Mars 50
12. Eine Entdeckungsreise auf dem Mars 56
13. Die Marsbewohner 61
14. Eine Marskatastrophe 68
15. Im Meteorenschwarm 79
16. Ein Konzert in der Sannah 88
17. Die Asteroiden 93
18. Die Planetoideninsel 97
19. Der Komet 102
20. Die Seeschlange 110
21. Jupiter 115
22. Ein Besuch auf dem Saturn 120
23. Eine unfreiwillige Polarreise 126
24. Eine Nacht auf dem Ringplaneten 132
25. Eine seltsame Welt 139
26. Ein Kampf um die Sannah 146
27. Vom Kometen entführt 155
28. Die Geheimnisse der äußersten Planeten 162
29. Eine Reise ins Unendliche 164
30. Schimpansenstreiche 171
31. Verloren im Weltraum 176
32. Der Riesenkraken 184
33. Ohne Luft! 192
34. Ein verhängnisvoller Zusammenstoß 195
35. Ein Wunder 199
36. In der Fixsternwelt 204
37. Eine neue Erde 209
38. Die Wunder Edens 214
39. Sonderbare Naturgesetze 219
40. Eine neue Tierwelt 228
41. Eine paradiesische Nacht 237
42. Höhere Wesen 245
43. Im Hause des Gastfreunds 255
44. Neue Erkenntnisse 260
45. Heliastra 268
46. Überirdische Klänge 272
47. Im Reiche des Friedens 277
48. Eine Reise auf dem Planeten 282
49. Münchhausens Fabeln 286
50. Abschied 290
51. Der Planet des Fremdartigen 295
52. Eine Weltkatastrophe 299
53. Durch die Sonne 303
54. Der Planet Merkur 309
55. Zurück zur Erde! 314
56. Sannah 318
  Nachweise 329


Personenverzeichnis.

1. Lord Charles Flitmore.
2. Mietje, Lady Flitmore, geborene Rijn, seine Gattin.
3. Professor Heinrich Schultze.
4. Kapitän Hugo von Münchhausen.
5. Heinz Friedung.
6. John (Johann) Rieger, Flitmores Diener.
  Zwei Schimpansen: Dick und Bobs.
——
7. Ein alter Marsbewohner.
——
8. Gabokol.
9. Bleodila, seine Gattin.
10. Fliorot, sein Sohn.
11. Glessiblora } seine Töchter.
12. Heliastra
Im Schlußkapitel:
13. Doktor Otto Leusohn.
14. Sannah, geborene Rijn, seine Gattin.
15. Hendrik Rijn.
16. Helene, seine Gattin, Doktor Leusohns Schwester.
17. Tipekitanga, die Zwergprinzessin.
18. Amina, ein Somalimädchen.
19. Piet Rijn, Hendriks, Mietjes und Sannahs Vater.
20. Frans } weitere Söhne Piet Rijns.
21. Klaas
22. Danie


Vorwort.

Den vollen Gewinn von dieser Erzählung wird nur die schon gereiftere Jugend haben, die mit Verständnis und gewiß auch mit lebhaftem Interesse die Wunder der Sternkunde kennen lernen wird. Das ganze Gebiet der Astronomie soll ihr im Laufe der Erzählung in der Hauptsache erschlossen werden.

Nun werden aber auch wohl jüngere Leser, für welche die wissenschaftlichen Gespräche vielleicht noch zu hoch sind, die seltsamen Erlebnisse und Entdeckungen der Weltall-Reisenden lesen wollen. Diese mögen getrost die Stellen überschlagen, die ihnen noch nicht verständlich erscheinen, namentlich in Kapitel 8, 15, 18, 26, 32 und 48.

Sollte einem oder dem andern Kritiker einiges über die Grenzen des Wahrscheinlichen (natürlich nicht des „Möglichen“) hinauszugehen scheinen, so möge er sich aus den Nachweisen überzeugen, ob nicht die Wissenschaft selber die Phantasie stützt.

Eschelbach, im Juli 1911.

Der Verfasser


1. Ein kühnes Unternehmen.

Professor Dr. Heinrich Schultze lehnte sinnend in seinen Sessel zurück. Vor ihm auf dem mit Büchern und Papieren bedeckten Schreibtisch lag ein Brief, der seine Gedanken beschäftigte.

Da läutete es an der Eingangstüre seiner Wohnung und kurz darauf pochte es gewaltig an die Studierzimmertüre.

„Herein!“ rief der Professor, sich erhebend.

Die Türe öffnete sich und es erschien ein ältlicher, doch frisch und blühend aussehender Mann von stattlicher Leibesfülle.

„Kapitän Münchhausen!“ rief Schultze und eilte überrascht und erfreut, auf den Mann zu, ihm beide Hände entgegenstreckend. „Welcher günstige Monsun führt Sie von Australien nach Berlin und just in dieser Stunde? Ich bin starr! Denken Sie, soeben weilten meine Gedanken bei Ihnen in Adelaide und ich wünschte mir, Sie herzaubern zu können.“

„Nun! Der Zauber ist gelungen!“ lachte Münchhausen: „da bin ich. Und was mich herführt? Sie wissen, ich halte das untätige Herumsitzen auf dem Kulturboden nicht lange aus. Na! habe ich gedacht: schaust einmal nach, was der olle Schultze macht; vielleicht plant er wieder irgend ein famoses Unternehmen; da muß ich dabei sein! Und plant er keins, so will ich ihn aufrütteln und wir planen eines miteinander. He! Wie steht’s damit, Professorchen?“

„Ich sage Ihnen, Sie kommen wie gerufen. Da, setzen Sie sich her, altes Haus.“

Unterdessen drückte der Professor auf den Knopf der elektrischen Klingel und beauftragte den hierauf erscheinenden Diener, eine Flasche Wein und zwei Gläser zu bringen und alsdann im Eßzimmer einen kalten Imbiß zu richten: „Das Feinste, was wir haben,“ mahnte er: „Der Kapitän ist Feinschmecker.“

„Oho!“ lachte dieser: „Habe ich mir nicht Termiten, Raupen und Rohrratten schmecken lassen, wenn es darauf ankam? Ich nehme alles wie es kommt.“

„Jetzt kommt aber etwas Besseres als afrikanische Hungerkost, alter Freund; und ich weiß, Sie nehmen das Bessere gerner an als das Schlechtere.“

„Ein Narr, wer’s nicht tut! Aber nun, Professor, was planen Sie?“

„Ich habe eigentlich gar nichts geplant; aber ein andrer: Sie erinnern sich wohl noch Lord Flitmores?“

Münchhausen lachte, daß es dröhnte: „Auf so eine Frage kann doch nur ein weltfremder Professor verfallen! „Erinnern“ ist gut! Wenn man mit einem Manne, wie der Lord, solche Abenteuer erlebt, solche Kämpfe durchfochten und solche herrliche Stunden durchkostet hat, wie wir zwei beide, dann soll man ihn wohl vergessen können? Verzeihen Sie, Professor, aber Ihre Frage ist ... na, wie soll ich sagen?“

„Dumm!“ ergänzte Schultze, seinerseits lachend: „Sie haben recht, oller Seebär. Also! Hier habe ich einen Brief von Flitmore erhalten. Er schreibt, er habe eine kaum glaubliche Entdeckung gemacht.“

„Kaum glaublich? Hören Sie, dem glaube ich alles, dem traue ich das Wunderbarste zu nach den Proben seines Erfindergenies, die er uns in Afrika gegeben.“

„Das stimmt! Aber hören Sie: er schreibt, seine Entdeckung hebe die trennenden Räume des Weltalls auf und gestatte Reisen nach dem Mond, nach den Planeten, vielleicht gar in die Fixsternwelt. Und nun ladet er mich ein, ihn auf seiner ersten Fahrt zu begleiten. Was halten Sie davon? Sollte er nicht doch ein wenig übergeschnappt sein?“

„O, daß Sie Männer der Wissenschaft keine neue, erstaunliche Entdeckung ohne Zweifel begrüßen können! Wenn die Professoren darüber zu entscheiden hätten, alle genialen Erfinder kämen ins Irrenhaus! Ich sagte Ihnen, dem Lord traue ich alles zu. Er ist ein Genie. Telegraphieren Sie ihm nur gleich, ob er mich mitnimmt? Ha! das gibt eine Reise! Das ist noch nie dagewesen, außer in der Phantasie kühner Schriftsteller: Da muß ich mit!“

„Das ist es ja gerade: Lord Flitmore bittet mich, ihn zu begleiten, da er weiß, daß ich mich in den letzten Jahren ganz auf die Astronomie geworfen habe und er meine Veröffentlichungen auf diesem Gebiet mit Interesse und Beifall verfolgte, wie er schreibt. Dann aber fragt er nach Ihnen und nach Ihrer Adresse. Er ist voll Bewunderung für das Automobil, das Sie erfanden, und mit dem wir Australien durchforschten.“

„Ja, ja, die Lore!“ schmunzelte der Kapitän: „Sie war kein übler Gedanke. Aber nach dem Mond — ne! Das hätte sie doch nicht geleistet“.

Kapitän Münchhausen bei Professor Schultze.

„Also, bei Ihren technischen Kenntnissen und Ihrer Erfindungsgabe auf diesem Gebiet glaubt der Lord keinen besseren Ingenieur und Kapitän für sein Weltschiff finden zu können, als Sie, und wäre höchlichst erfreut, Sie für das Unternehmen gewinnen zu können.“

„Topp!“ rief Münchhausen begeistert: „Wann reisen wir?“

deine Stelle wird wiederhergestellt…

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Als Nächstes lesen

  • Bahnwärter ThielGerhart Hauptmann
    Thiel, ein stiller Bahnwärter, hält in seinem Wärterhäuschen an der Strecke einen kleinen Schrein für seine verstorbene erste Frau, während zu Hause seine zweite Frau Lene seinen kleinen Sohn Tobias misshandelt. Das Buch ist kurz und düster, und die Züge donnern durch den Kiefernwald wie etwas Lebendiges.
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    Gregor Samsa wacht als riesiges Insekt auf, und seine erste Sorge ist, dass er zu spät zur Arbeit kommt. Kafka erzählt das völlig ernst, was es zugleich komisch und schrecklich macht, und die Reaktion seiner Familie wirkt länger nach als das Ungeziefer.
  • Effi BriestTheodor Fontane
    Effi ist siebzehn und spielt noch auf der Schaukel, als man sie mit Baron Innstetten verheiratet, einem steifen Mann, doppelt so alt wie sie, und in eine einsame Stadt an der Ostsee bringt, in ein Haus, in dem es ihrer Meinung nach spukt. Fontane erzählt das leise und ironisch.

—

danke fürs Lesen

Wunderwelten / Wie Lord Flitmore eine seltsame Reise zu den Planeten unternimmt und durch einen Kometen in die Fixsternwelt entführt wird von Friedrich Wilhelm Mader. Der Text ist in den USA gemeinfrei, digitalisiert von den Freiwilligen von Project Gutenberg. Wir liefern ihn aus unserer eigenen Kopie aus.

Gesprochen von schrm, Algy Pug, Tabea, Bernd Ungerer, Klaus Beutelspacher, lorda, marham63, ClaudiaSterngucker, PeWaOt und LyricalWB für LibriVox, ebenfalls gemeinfrei.

tale.fyi